Unterschiedliche Haartransplantation-Verfahren

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten und er macht natürlich erfreulicherweise auch auf dem Gebiet der Haartransplantation von Eigenhaar nicht halt. So hat man Methoden gefunden, mit deren Hilfe ein speziell für HT ausgebildeter Arzt sehr schöne und ästhetische Resultate erzielen kann, die vom natürlichen Haarwachstum fast gar nicht zu unterscheiden sind. Und das auf dem gesamten Oberkopf. Neben der mikrochirurgischen Erfahrung und Geschick sollte der Operateur selbstverständlich ein gutes ästhetisches Empfinden haben. 

Es gibt heutzutage zwei Varianten der Haartransplantation, welche auf der ganzen Welt angewandt werden. Beide wenden das gleiche Prinzip an. Der Haarkranz ist nicht betroffen vom genetisch bedingten Haarausfall. Deshalb nutzt man ihn als Spender und verpflanzt seine Haare in die Gebiete, in denen auf anderem Wege nichts mehr wachsen will.

FUE und FUSS lauten die Kurzbezeichnungen der Methoden. FUE bedeutet Follicular Unit Extraction (z.B. Doktor Lars Heitmann). Dabei werden die Haare mittels einer Hohlnadel entnommen und dann umgesetzt.

FUSS steht für Follicular Unit Strip Surgery und unterscheidet sich von der FUE dadurch, dass man hier einen schmalen Hautlappen vom Hinterkopf löst und danach in ihre natürlichen Einheiten von einem bis vier Haaren separiert und diese dann ebenfalls verpflanzt.

Man sollte auch auf schöne Haarlinien achten. Wenn diese schön dicht gesetzt werden sollen, sogenanntes Dense Packing, muss der Arzt ebenso Geschick mitbringen, aber auch sehr feine Instrumente nutzeh.

Doch es gibt nicht nur diese Möglichkeiten. Oft wird auch noch nach veralteten Haartransplantations-Methoden operiert und dabei erzielt man bei weitem kein so ansprechendes Ergebnis. Bevor man sich also den Kopf auf diese Weise verunstalten lässt, sollte man den Arzt gezielt auf seine angebotenen Technik ansprechen.

Aber auch, wenn man bereits in den 90er Jahren operiert wurde und mit dem damaligen Resultat nicht sehr glücklich ist, kann man es mit den modernen Methoden reparieren lassen. Schließlich will man ja besser aussehen. Erfreulicherweise kostet die Eigenhaartransplantation mit FUE oder FUSS gar nicht mehr viel Geld. Viele denken, es wäre eine Sache für Wohlhabende, doch tatsächlich kann sich fast jeder diesen Eingriff leisten.

Egal, ob FUSS oder FUE, am Ende wachsen die Haare an der neuen Stelle und fallen nicht aus. Und man kann die Haare wie früher gewohnt pflegen und stylen.

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